"Et boum! C'est le choc." - "Arthur est un perroquet."
Wer kennt diese Sätze aus dem französisch Unterricht noch? Lang ist es her.
Zunächst die Eckdaten:
An meinem Geburtstags - Wochenende ging es für uns von München aus nach Paris. Von München ging es mit Transavia zum Flughafen Orly in Paris für knapp 80 Euro Hin - und Rückflug. Der Flughafen liegt etwas außerhalb, aber man kommt mit den Bussen vom Flughafen günstig in die Innenstadt. Gewohnt haben wir im
Hotel Sofia (178 Euro für ein Doppelzimmer) im Stadtteil Montmatre. Das Doppelzimmer, sowie das Badezimmer waren sehr sauber. Jedoch sollte man alleine nichts nachts aus dem Hotel rausgehen, da es am Randgebiet zwischen Ruhe und Tumult liegt. Das Hotel ist nicht weit weg von der Metro Station "Barbès - Rochechouart".
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Am Samstag ging es für uns früh los - erstes Ziel war das Louvre. Wir waren gegen 8 Uhr beim
Louvre und es war einfach nichts los. Man konnte Fotos machen fast ohne Touristen, auch sehr interessant gewesen.
Um 9 Uhr macht das Louvre auf und natürlich haben sich vorher schon Schlangen gebildet. Der Eintritt ist für Studenten, Schüler und Azubis unter 25 Jahren frei. Wir waren knappe 3 Stunden insgesamt im Louvre und haben uns soweit es ging vieles angeschaut. Es waren sehr beeindruckende Gemälde und Skulpturen! Ich denke aber, als Kunstliebhaber, kann man einen kompletten Tag und noch mehr Zeit im Louvre verbringen.
Kleine Randnotiz: Die Mona Lisa ist gar nicht so groß, wie man denkt. ;-)
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Danach ging es zu Fuß weiter zum
Eiffelturm. Zum Eiffelturm muss nicht viel gesagt werden, da es als DAS Wahrzeichen von Paris gilt. Natürlich haben wir ihn nicht nur von außen betrachtet, sondern sind auch hochgefahren und danach runtergelaufen. Ein kleiner Tipp: Bucht euer Ticket schon von zu Hause aus, wenn ihr wisst, wann ihn hochwollt, da die Schlangen ewig lang sind. Aber auch mit Ticket muss man Wartezeit mit einberechnen, da es an den Aufzügen auch Schlangen gibt, besonders die für ganz nach oben. Der Ausblick über Paris vom Eiffelturm aus war sehr beeindrucken und sollte bei einem Paris Trip nicht fehlen.
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Da wir nur sehr kurz in Paris waren ging es auch direkt weiter zu den Bootsanlegern direkt neben dem Eiffelturm, da wir eine Bootsfahrt auf der Seine gemacht haben. Die Bootsfahrt ist zu empfehlen, besonders, da man alle Haupt - Sehenswürdigkeiten gemütlich von außen sehen kann und man nur kurz in Paris ist.
Nach der Bootsfahrt ging es für uns zu Fuß weiter. Zunächst zum
Arc de Triomphe und dann auf die Champs - Élysées, wo wir in einem kleinen Restaurant mit Blick auf dem Arc gegessen haben.
Um ehrlich zu spazierten wir anschließend ohne großen Plane durch die Stadt und ließen alles auf uns wirken. Gegen Abend sind wir zu Fuß und mit der Metro zur
Sacré - Coeur de Montmatre und haben dort gemütlich den Tag ausklingen lassen. Ich denke, wenn sehr gutes Wetter gewesen wäre, wäre es ein wunderschöner Sonnenuntergang gewesen, aber so war er auch schön und man hatte einen anderen Blick auf Paris gehabt.
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Am letzten Tag war unser Hauptziel die
Notre Dame, die bekannte Kathedrale aus dem Disneyfilm "Der Glöckner von Notre Dame". Wir waren in der Kathedrale, sowie auf den Glockentürmen. Von Innen hatte die Kathedrale eine etwas mystische Atmosphäre durch den Kerzenschein und etwas geheimnisvolles und dazu kommen noch die großen Bunten Fenstern, was ein großer Gegensatz ist. Auf den Glockentürmen hat man sich zurück in die Kindheit versetzt gefühlt durch die Wasserspeier, wenn man den "Glöckner von Notre Dame" gesehen hat. Auch hier wieder eine ganz andere Aussicht auf Paris.
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Ein kleiner Tipp, den wir auch von einem sehr guten Freund erhalten haben. Wer Lust auf leckere und außergewöhnliche Crêpes (und Galette) hat, hier die Empfehlung: in der Nähe der Notre Dame. Es war nicht sehr günstig, dafür aber sehr sehr sehr lecker! Wenn du das liest: GROßES DANKE FÜR DIE EMPFEHLUNG!
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Danach ging es für uns auch schon wieder in Richtung Flughafen und nach Hause.
Mein persönliches Fazit von Paris:
Paris ist eine wunderschöne Stadt mit vielen Facetten!
Ich habe mich total in die Architektur der Häuser verliebt, aber selbst in dieser Metropole zu leben, kann ich mir nicht vorstellen. Man sollte bedenken, dass überall Touristen zu finden sind und man wirklich nur in den frühen Morgenstunden "Ruhe" hat. Aber ingesamt sehr schön!
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