Dienstag, 9. Juni 2015

Rundreise Peru - Bolivien





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"Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnesgenuss, 
sondern im Wechselgebrauch unserer Körper- und Geisteskräfte."

- Karl Julius Weber -


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Frankfurt am Main - Lima (Peru)


Umstieg:     Atlanta (USA)
Flugdauer:  20:10 Stunden



Lima (Peru) - Frankfurt am Main


Umstieg:     Atlanta (USA)
Flugdauer:  24:50 Stunden


Preis für Flüge:     886,00€







Lima


1991 wurde die Altstadt von Lima von der UNESCO zur Weltkulturstadt erklärt. Die 1535 von Francisco Pizarro gegründete Stadt war beinah 200 Jahre lang die Hauptstadt Spaniens in Südamerika und wurde auf einer alten Eingeborenensiedlung am Südufer des Río Rímac erbaut. Die Bezeichnung "Lima" heißt vermutlich übersetzt "gelbe Blume" und stammt aus dem indigenen Sprachraum. Die wichtigste Metropole der Region avancierte schnell zum religiösen Zentrum von Macht und Wohlstand. Die Nähe zum Meer gewährleistete einen schnellen Zugang zur See  und bot eine ideale Ausgangslage für die Eroberungszüge ins Andenhochland. Der Beiname "Stadt der Könige" spiegelt sich im Wappen wider; dieses zeigt die drei Kronen der drei Heiligen aus dem Morgenland...[weiterlesen]


Stadtteil Miraflores


Miraflores ist das touristische Viertel von Lima, welches über eine moderne Infrastruktur, ein großes Einkaufszentrum, sowie ordentliche und sichere Straßen verfügen. Seine vielen Grünanlagen sind komfortabel und ruhig und bieten einen spektakulären Blick auf den Pazifischen Ozean. Da es in Miraflores eine große Anzahl von Hotels, Gasthöfen und Restaurants gibt, welche sowohl lokale als auch internationale Gerichte anbieten, bietet sich dieser Stadtteil Limas perfekt für den Start auf eine tolle Reise an.



Top Sehenswürdigkeiten von Lima



No. 1 - Parque del Amor

Der "Parque del Amor" ist auf dem Malecon Cisneros in Miraflores, wo er am 14. Februar 1993 (Tag der Liebe) eingeweiht wurde. In der Mitte des Parks steht eine schöne Skulptur ("The Kiss"), welche die Liebe darstellt und von Victor Delfin erschaffen wurde.

Die Skulptur zeigt zwei junge Liebenden küssend liegend, welche eine Größe von 12 Metern Länge und 3 Metern Höhe hat. Die Lage inmitten des Parkes, direkt neben der Brücke Villena Rey, welche von liebenden Paaren besucht wird, um den Sonnenuntergang zu beobachten, ist wunderschön. Mit seiner einzigartigen Aussicht auf den Pazifischen Ozean macht einen Besuch empfehlenswert...[weiterlesen]


© mirafloresperu.com





No. 2 - Plaza Mayor (Plaza de Armas)

Die Plaza Mayor, ehemals Plaza de Armas, im historischen Zentrum, ist Ort der Stadtgründung Limas durch Francisco Pizarro. Knapp 300 Jahre später wurde hier 1821 die Unabhängigkeit Perus erklärt. Von den Bänken aus, welche die Plaza säumen, kann man das Treiben auf dem belebten Platz beobachten und das Flair Limas auf sich wirken lassen. Neben dem Palacio de Gobierno, dem Regierungspalast, sind es die Municipalidad - das Rathaus - und die Kathedrale von Lima, die jene Vereinigung von Kirche und Staat an einem Ort repräsentieren, deren Präsenz unter spanischer Herrschaft so wichtig war. Der Brunnen in der Mitte der gepflegten Plaza Mayor ist Nullpunkt aller Entfernungen in Peru... [weiterlesen]


© tourslatam.com



No. 3 - Palacio arzobispal de Lima

Das heutige Gebäude des Palast des Erzbischofs wurde am 8. Dezember 1924, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, als Symbol für die Harmonie, welche zwischen der heiligen katholischen Kirche und dem Staat, vom Erzbischof von Lima, Emilio Lisson geöffnet. Das Schloss gilt als das erste Beispiel für neokoloniale Architektur, die in Lima während des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelt.

Die Fassade des Palastes ist im neokolonialen Stil erbaut und besitzt Merkmale des Barock und aus ganzem Stein hergestellt. Auf dem Haupteingang im neoplateresken Stil, befinden sich zwei Balkone im neobarocken Stil, in welche die Sinnlichkeit von Andalusien in Zedernholz geschnitzt wurde...[weiterlesen]


© v.d. Meijden



No. 4 - Iglesia de San Francisco

Von außen ist die "Iglesia de San Francisco" schon ein wirklicher Hingucker - die Kirche mit ihrem Doppelturm ist nicht gerade die höchste, dafür aber eine der massivsten ganz Perus. Früher hatte sie mit ihrem herrschaftlichen Antlitz vor allem die Aufgabe bis dato Ungläubige für das Christentum zu begeistern. Heute tummeln sich auf dem Vorplatz vor allem Tauben und Touristen.

Die eigentlichen Highlights liegen aber im Innenhof und unterhalb des alten Klosters. Für einen kleinen Obulus erhält man nicht bloß Zugang zu den alten aber perfekt erhaltenen "Besprechungssälen" und einer der ältesten Bibliotheken, mit bis zum Teil über 400 Jahre alten Büchern, sondern auch zu den ehemals als Friedhof genutzten Katakomben unterhalb der im 17. Jahrhundert errichteten Kirche.

In den Katakomben sollen bis zu 70.000 Menschen ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Heute dienen die Skelette bloß noch als Touristenattraktion, allem voran die im Kreis aufgetürmten Schädel in einer Art Brunnen...[weiterlesen]


© weitweitweg.in/lima/



No. 5 - Kathedrale von Lima

Die Grundmauern der Kathedrale in Lima stammen aus dem Jahr 1555. Nach dem Erdbeben von 1746 wurde sie jedoch rekonstruiert, war ihr auch ihr heutiges Aussehen verlieh. Stilistisch eint sie dabei barocke und klassizistische Formen mit Renaissance-Elementen. Im Inneren findet man herrlich verzierte, vergoldete Altäre, handgeschnitzte Chorbestuhlung und eine Sammlung wervoller Skulpturen und Gemälde des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts. Hier lässt sich übrigens auch die angeblich letzte Ruhestätte von Francisco Pizarro besichtigen...[weiterlesen]


© images.trvl-media.com







          TIPP: Cuy essen

          Es gibt keine Möglichkeit es zu beschönigen. Das Grundnahrungsmittel, was in vielen
          Haushalten der Anden angeboten wird, ist Meerschweinchen. Ein Hinweis darauf, wie wichtig
          das Gericht für die ländliche peruanische Ernährung ist: In einer Kathedrale in Cusco hängt ein
           Replikt des Bildnisses von Da Vincis "Letztes Abendmahl" in der Jesus Christus und die 12
          Jünger um eine Platte mit cuy sitzen. Das Fleisch, welches recht knochig ist, wird in der Regel
          gebacken oder gegrillt am Spieß serviert, oft auch mit Kopf. Es hat einen angenehmen
          Geschmack, wie der von Kaninchen oder Wildgeflügel...[weiterlesen]


© v.d.Meijden










Pisco


Die Hafenstadt Pisco ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt im Department von Ica. Die Gegend Pisco wurde zwischen 700 v. Chr. und 400 n. Chr., also noch vor den Inka, von der hochentwickelten Paracas-Kultur bewohnt. Am 15. August 2007 wurde die Stadt und ihre Umgebung von einem Erdbeben der Stärke acht erschüttert. 

Über 500 Personen starben und viele Menschen wohnen noch heute in provisorischen Unterkünften. Von der Kirche San Clemente an der Plaza de Armas sind nur noch zwei Steinsäulen und die Kuppel übrig und viele der prunkvollen kolonialen Häuser stürzten in sich zusammen. Wer heute durch Pisco läuft, wird Zeuge der Kraft von Naturgewalten und den Auswirkungen, die sie auf ehemals stolze Städte, wie Pisco haben können, einer Stadt, die Perus Nationalgetränk, dem Weinbrand Pisco, seinen Namen gab...[weiterlesen]











          TIPP: Pisco Sour trinken

          Pisco Sour ist ein Cocktail aus der Sour Familie. Die Basisspirituose ist Pisco, ein
          Traubenschnaps, benannt nach der Stadt Pisco in Peru. der in zwei Varianten in Peru und
          Chile hergestellt wird. Der Ursprung des Pisco Sour ist zwischen diesen Ländern umstritten.

          Pisco Sour besteht aus Pisco, Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar und schmeckt erfrischend
          und einfach nur lecker!


© travelandescape.ca








Top Sehenswürdigkeiten von Pisco


No. 1 - Islas Ballestas

Obwohl der Spitzname "Galapagos für arme Leute" nicht gerade einladend ist, sorgt die Islas Ballestas für einen unvergesslichen Ausflug. Der einzige Weg, um dorthin zu gelangen, ist mit einer Bootstour, welche von vielen Reiseveranstaltern angeboten werden. Alle Boote sind oben und haben keinen Schutz vor Spritzwasser und Sonne. Das Meer kann rau sein, sodass Menschen, welche anfällig für Seekrankheit sind, bereits vor Betreten des Schiffs entsprechende Medikamente einnehmen sollten.

Einen Hut zu tragen ist empfehlenswert, da sie für gewöhnlich vor einem Volltreffer von Guano (Kot) von den Seevögeln schützen. (Günstige Hüte sind am Hafen erhältlich)

Auf der ca. 1.5 Stunden dauernden Bootsfahrt können sie den berühmten "El Candelabro", eine riesige Figur in den sandigen Hügel geätzt, welche über 150 Meter hoch und 50 Meter breit ist, bestaunen. Niemand weiß genau, wer die "Candelabro" erschaffen hat... Theorien dazu gibt es jedoch zuhauf. Warum es sich jedoch wirklich lohnt, die Insel zu besuchen, sind die zahlreichen Vögel, Pelikane, Seelöwen und Humboldpinguine, welche man beobachten kann. Mit etwas Glück sichtet man auch noch Delphine...[weiterlesen]


© visita-peru.com



No. 2 - Paracas - Nationalreservat

Das Nationalreservat Paracas erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Gästen aus dem Ausland und wird laut den Erwartungen der peruanischen Behörden nach der Inka-Zitadelle von Machu Picchu das zweit beliebteste Touristenziel im südamerikanischen Land werden. Die Paracas-Halbinsel, südlich der Paracas - Bucht und die Islas Ballestas, bilden das Nationalreservat.

Es wurde am 25. September 1975 gegründet und hat eine Gesamtfläche von 335.000 Hektar. Das Reservat soll die reichen Vorkommen an Mähnenrobben, Blaufußtölpeln, Pelikanen, Humbolodt-Pinguinen und anderen Meeressäugern und Seevögeln schützen...[weiterlesen]


© latina-press.com








Huacachina


Huacachina ist eine von gewaltigen Dünen umgebene Oase, welche ca. 5km westlich von Ica gelegen ist. Natürlich sollte man es sich nicht nehmen lassen, vor Sonnenuntergang auf eine der umliegenden Dünen hinaufzusteigen und die Abendstimmung zu genießen. Wer möchte, kann mit einem Board die Dünen hinunterkurven. Was hingegen die lärmenden und stinkenden Sandbuggys angeht - darüber lässt sich geteilter Meinung sein...


© v.d.Meijden







Ruinen von Ollantaytambo

Die archäologische Stätte von Ollantaytambo ist eine der bedeutsamsten Bauten aus Inka-Zeiten und liegt an einem strategischen Punkt im Heiligen Tal auf dem Weg in Richtung Machu Picchu.

Die Inka-Stätte ist als religiöses, astronomisches und administratives Zentrum der Inka bekannt, von denen auch einige Areale der Landwirtschaft dienten. Der Ort selbst liegt in einem Tal auf 2.800 Metern und umgeben von zwei Bergketten.

Gegenüber der Haupt-Ruinen von Ollantaytambo sieht man weitere Ruinen an einem Berghang. Dabei handelt es sich um Vorratsspeicher der Inka. Aufgrund der kühlen Winde und der Schattenlage, wurden dort Lebensmittel wie Kartoffeln gelagert. Zu diesen Ruinen kann man auf einem etwas steilen und nicht befestigten Pfad hochwandern. Von dort hat man einen Gewinner-Blick über das Stadtzentrum und die Haupt-Ruinen. Der Touristische Rummel ist für diesen Moment vergessen...[weiterlesen]


© info-peru.de





          TIPP: Anfahrt nach Ollantaytambo
          Öffentliche Busse fahren von Cusco (Haltestelle: Av. Grau / Puente Grau) ab.
          Oder mit einem Sammeltaxi (Collectivos / Combies), welche direkt durch nach
          Ollantaytambo fahren können.

          TIPP: Boleto turistico (Touristenticket)

          In dem Ticket sind 16 Sehenswürdigkeiten in der Gegend um Cusco enthalten. Das Ticket ist
          10 Tage gültig und kostet ca. 36€. Mit einem internationalen Studentenausweis (ISIC) zahlt
          man nur die Hälfte (18€). Das lohnt sich natürlich nur, wenn man sich nicht nur eine Ruine im
          Heiligen Tal ansieht. Will man sich nur wenige anschauen, so gibt es die Möglichkeit, sich
          verschiedene Tickets zu kaufen, die für 1-2 Tage gültig sind, aber auf verschiedene Ruinen
          begrenzt sind. ( ca. 11-20€ Normaltarif) [Tarifübersicht]
          Weitere Infos zum Touristenticket [hier]







Die Ruinen von Raqchi


Etwa 120 Kilometer südöstlich von Cusco liegen  die Ruinen von Raqchi; dieser Ort am Fuße des Quimsachata-Vulkans überrascht die Besucher mit sehr hohen und für die Inkas untypischen Mauern und Säulen. Die bis zu 12 Meter hohen Mauern, die Säulen und auch die Steine sind sehr ungenau und mit Lehmmörtel verarbeitet.

Der ungewöhnliche Tempel mit seinem einstigen Satteldach stand im Zentrum einer rechtwinklig angelegten Siedlung mit Häusern und runden Lagersilos. Die im Durchmesser acht Meter großen Silos wurden zur Erntezeit mit Lebensmitteln, wie Mais und Quinoa gefüllt. Die Vorräte waren in diesen kalten und dunklen Räumen sehr lange haltbar.

Die Tempelanlage wurde aus Vulkangestein und Lehm gebaut und ist die einzige dieser Art in ganz Lateinamerika. Die Stätte wird mit der Präinkazeit, der Tiwanaku.Kultur in Zusammenhang gebracht... [weiterlesen]


© peruerleben.com







Arequipa


Arequipa ist die dritt größte Stadt Perus und liegt auf 2.300 Metern über Normal Null. Im Süden des Landes gelegen und nicht weit von der Pazifikküste entfernt, herrscht in Arequipa das ganze Jahr ein sonniges und eher kühles Klima.

Die im Jahre 1540 gegründete Stadt, die auch unter dem Namen "Die Weiße Stadt" bekannt ist, wurde im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

Das Zentrum der Stadt ist der Plaza de Armas, der von einer Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert geschmückt wird. Andere interessante religiöse Bauten sind das Santa Catalina Kloster und die Kirche des Heiligen Franciscus. Arequipa ist außerdem der Ausgangspunkt der beliebten Touren und Exkursionen zu dem berühmten Colca Canyons, den zweit tiefsten Schluchten der Welt...[weiterlesen]


© v.d.Meijden



Top Sehenswürdigkeiten von Arequipa


No. 1 - Plaza de Armas

Vor der Kulisse der verschneiten Kuppel des Vulkans Misti wird die Plaza de Armas im Norden von der Kathedrale begrenzt und an den anderen drei Seiten von doppelten Arkadenreihen mit robusten Granitpfeilern und Backsteingewölbe. Die ständig belebte Plaza ist ein bevorzugter Schauplatz politischer Veranstaltungen, diverser Umzüge oder Volksfeste.

In der Mitte steht im Schatten hoher Palmen ein schöner Bronzespringbrunnen mit drei Schalen und einer grazilen Statue. Dieser Figur, der so genannte Tuturutu, ist das "Maskottchen" der Stadt...[weiterlese]


© v.d.Meijden



No. 2 - Kloster Santa Catalina

Das Kloster Canta Catalina (16. Jahrhundert) ist die markanteste Sehenswürdigkeit von Arequipa. Heute leben nur noch ungefähr 20 Nonnen nach strengen Regeln an diesem Ort, der im 18. Jahrhundert fast 500 Ordensschwestern außerordentliche Lebensbedingungen und eine relative Unabhängigkeit von der Außenwelt bot.

Die 2 ha große Anlage umfasst ein Labyrinth aus schmalen Gassen, Kreuzgängen (z.B. den Kreuzgang der Orangenbäume), Kirchen (wie die elegante Santa Catalina im Barock- und Mudéjar- Stil) und kleinen Plätzen mit reizvollen Springbrunnen...[weiterlesen]


© poeschel.net



No. 3 - Kathedrale von Arequipa

Die breite, von zwei Spitzen Türmen flankierte klassizistische Fassade der Kathedrale nimmt die Nordseite der Plaza de Armas ein. In seiner heutigen Erscheinungsform datiert das Bauwerk, das 1656 errichtet, aber mehrmals zerstört und neu aufgebaut wurde, aus dem Jahre 1842. Die 2001 bei einem Erdbeben eingestürzten Türme wurden 2002 wieder aufgebaut.

Durch ein Seitenschiff gelangt man in den ausgedehnten, streng wirkenden Innenraum, dessen Einrichtung sehr unterschiedliche Einflüsse aufweist: byzantischer Leuchter, französische, reich verzierte Kanzel, spanischer Hauptaltar im Churriguera-Stil, Säulen aus italienischem Marmor...[weiterlesen]


© v.d.Meijden



No. 4 - Kirche La Companía

Die Kirche La Companía (17. Jahrhundert) ist ein Juwel der Barockarchitektur. Das gilt für die Außen- wie die Innengestaltung: erstaunliche, verschlungene Pflanzen- und Tierdarstellungen sowie abstrakte Indianermotive zieren das Portal, aber auch den Kreuzgang, während das Hauptschiff mit vollständig vergoldeten, kunstvoll verzierten Altären und Gemälden im Stil der Schule von Cuzco geschmückt ist.

Auch in der Capilla San Ignacio findet man schöne Gemälde aus derselben Epoche...[weiterlesen]



© reisen.michelin.de



No. 5 - Colca Canyons

Der Colca Canyon ist eine Schlucht im Süden des südamerikanischen Staates Peru. Sie liegt etwa 100 Kilometer nordwestlich der Stadt Arequipa, beginnt einige Kilometer westlich des Ortes Chivay und führt über rund 60 Kilometer in Richtung Westen. Der Colca Canyon ist zwischen 1.800 und 3.400 Metern tief, also um einiges tiefer als der Grand Canyon in Nordamerika und zählt zu den tiefsten Schluchten der Erde.

In diesem Teil Perus erhält man einen Eindruck von der imposanten Bergkulisse der Anden. Darüber hinaus sind auf der Tour, die ursprünglich von den Inka angelegten Terassen zu sehen, auf denen auch heute noch verschiedene Gemüsearten angebaut werden.

Außerdem befindet man sich hier im Reich des Anden-Kondor, der sich majestätisch in die Lüfte erhebt...[weiterlesen]


© v.d.Meijden







Machu Picchu


Der Zahn der Zeit konnte den Steinbauten dieser alten Kultstätte nichts anhaben. Die auf 2.350 Metern hoch über dem Urubamba-Tal erbaute Inka-Stadt gehört zu den besterhaltenen Bauwerken aus präkolumbianischer Zeit in Peru. Die stets in Nebel gehüllten Ruinen von Machu Picchu (alter Gipfel) waren vermutlich sogar noch im Aufbau, als bereits die Spanier das Land für sich eroberten. Aus bisher ungeklärten Gründen fanden diese jedoch nie den Weg in diese vom Dunst der Wolken verschleierte Region.

Seit 1983 ist Machu Picchu Weltkultur- und naturerbe gleichzeitig. die Meisterleistung liegt in der Architektur der ohne Mörtel ineinander greifenden Steinblöcke. Wie allerdings diese gigantischen Grantifelsen aus den umliegenden Steinbrüchen hierher gebracht wurden, bleibt wie auch die Funktion der Anlage bis heute ein Rätsel.

Einen der schönsten Ausblicke auf dieses Netz aus Ruinen, Häusern, Tempeln, Brunnen und Anbauterassen sowie dem Huayna Picchu (junger Gipfel) im Hintergrund hat man beim Zustieg über das Sonnentor auf dem alten Inka Trail. Von hier aus lässt sich sehr gut die Aufteilung in einen oberen und einen unteren Abschnitt erkennen...[weiterlesen]


© v.d.Meijden








Uros Inseln


Die schwimmenden Inseln der Uros sind neben Machu Picchu und den Nazca Linien wohl eine der peruanischen Sehenswürdigkeiten die es ab und an auch mal in europäische Medien schaffen. [...]

Die schwimmenden Inseln wurden ursprünglich zum Schutz von Angreifern errichtet und sind nahezu 100%-ig aus Totora-Schilf. Heute leben von den 2.000 Uros wohl nur noch sehr wenige wirklich "Vollzeit" auf den Inseln, die meisten haben kleine Häuser in Puno und sind nur noch tagsüber für die Touristen auf den Inseln. Mit einem kleinem Boot machen wir uns zusammen mit etwa 20 anderen Besuchern auf den etwa 5 km langen Weg zu den Uros. Der Titicacasee ist hier keinen Meter tief und das Boot fährt, wie alle anderen auch durch eine schmale schilffreie Schneise - außer Vögeln und jeder Menge anderer Boote sieht man weit und breit nichts außer Schilf.

Nach ca. einer Stunde sehen wir einen ersten "Wachturm" aus Schilf, zu ihm gesellen sich im Minutentakt weitere und wir denken, dass diese Insel offensichtlich wirklich groß sein muss, ein Ende können wir nämlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausmachen...[weiterlesen]


© v.d.Meijden







Isla del Sol


Die größte und bekannteste Insel im Titicaca-See ist die Isla del Sol auf dem bolivianischen Seite des Sees. Wären nicht die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real und das empfindlich kalte Wasser, könnte die traumhafte Isla del Sol mit ihren sandigen Buchten auch im Mittelmeer liegen. Da es auf der Isla del Sol weder Bodenschätze noch genügend ebene Flächen für den Ackerbau gibt, konnte sich die Sonneninsel ihre Unberührtheit bewahren.

Wenn die Horden der Tagesbesucher das Eiland verlassen haben, kehrt eine herrliche Ruhe ein und man findet zwischen dem tiefblauen Wasser des Titicaca-Sees, der kargen Oberfläche der Insel und den bunten Festtagstrachten der Bewohner wohltuende Entspannung...[weiterlesen]


© v.d.Meijden






          TIPP: Inka - Treppe


          In Yumani im Süden der Sonneninsel legen die meisten Ausflugsboote vom Festland an und 
          hier entstanden und entstehen auch die größten Hotels. Direkt von der Anlegestelle führt die 
          Escalera del Inka, die "Treppe der Inka", von einem Wasserkanal flankiert bis zu einer Quelle
          hinauf. Die Stufen sind zwar von Eukalyptus-Bäumen beschattet, die 250 Meter hinauf
          können aber dennoch ziemlich anstrengend werden. Doch es lohnt sich! ...[weiterlesen]


© franks-travelbox.com







La Paz


La Paz ist die größte und wichtigste Stadt der südamerikanischen Republik Bolivien und kann mit einigen Weltrekorden aufwarten: Mit dem Flughafen El Alto auf fast 4.100 m besitzt die Stadt den höchsten Zivilflughafen auf unserem Globus. Sie ist zugleich auch der höchstgelegene Regierungssitz der Welt und der Höhenunterschied zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Punkt der Stadt sind mit über 1.000 Metern ebenso rekordverdächtig. Doch keine Angst, diese enorme Höhendifferenz muss man nicht zu Fuß zurücklegen, es verkehren unzählige Busse, Taxis und Collectivos (sammeltaxis) innerhalb von La Paz. Diese Verkehrsmittel prägen somit auch neben der fast unüberschaubaren Anzahl von Verkaufsständen mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen die Straße und Gassen.

Die Stadt La Paz im Westen Boliviens mit ihren ungefähr 1,8 Millionen Einwohnern besteht eigentlich aus zwei Stadtteilen, dem auf dem riesigen und flachen Altiplano gelegenen El Alto und des sich in einem riesigen Talkessel befindlichen Zentrums mit sowohl Altstadt als auch modernsten Wolkenkratzern, die schon sehr an europäische Verhältnisse erinnern...[weiterlesen]



© v.d.Meijden



Top Sehenswürdigkeiten von La Paz


No. 1 - Tiahuanaco

Tiahuanaco ( = Tiwanaku) zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Boliviens. Die auf 4.000 Metern Seehöhe liegende Stadt weist erste Siedlungsspuren aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. auf und entwickelte sic um 300 v. Chr. zu einem kulturellen und religiösen Zentrum der Aymarakultur. Seine Blütezeit erlebte die Stadt, welche übersetzt "Setz Dich nieder kleines Lama" bedeutet, zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert n. Chr. . Aufgrund einer lange andauernden Dürrenperiode musste die Stadt sukzessive aufgegeben werden. Nicht einmal ihre fortschrittlichen Bewässerungsanlagen und Speichersysteme konnte Tiahuanaco vor Wasserknappheit und Hungersnot bewahren.

Hinzu kam dann auch noch der gleichzeitige Aufstieg der Inkas, wodurch die Aymara immer weiter an Macht und Einfluss verloren. Als die Inkas später die Stadt erreichten war selbige schon vollkommen verlassen. Heute sind noch nicht mal 1% der früheren Metropole freigelegt und wissenschaftlich untersucht worden...[weiterlesen]


© v.d.Meijden



No. 2 - Der Hexenmarkt

Mitten im Zentrum der Stadt befindet sich der Hexenmarkt. Er erstreckt sich über drei Straßen, in denen der koloniale Stil des Zentrums erhalten blieb. An Ständen kann man Kleidung, hergestellt aus hundert Prozent natürlichen Materialien (wie zum Beispiel Kamelhaar, Schafswolle, Leder), Souvenirs aus Gold, Silber, Bronze, Zinn und uralte Schnitzereikunst aus exotischen Hölzern und vieles mehr kaufen. Seine Hauptstraßen Sagárnaga, Linares und Illampu, sowie einige Nebenstraßen um die Plaza San Francisco, füllen sich täglich mit Touristen auf der Such nach Souvenirs oder um Fotos der weiten Vielfalt zu schießen...[weiterlesen]


© lateinamerika-blog.de



No. 3 - Valle de la Luna

Valle de la Luna liegt im Süden der Stadt, nur fünf Kilometer von La Paz entfernt (20-25 Minuten vom Zentrum). Es handelt sich um ein Natursehenwürdigkeit, die die von Wasser und Wind geschaffen wurde.

Aufgrund der Erosion des Terrain bilden sich eigensinnige Kegel- und Kraterformationen, die den Ort einer Mondlandschaft gleichen lassen. Verschiedene Wege fühhren ins Zentrum des Mondtals, von wo aus sich eine wunderschöne Sicht auf die Cordillera Real genießen lässt. Der Besucher kann außerdem Echsen und "Viscachas" beobachten, letzere eine typische Spezie der andinen Fauna. Das unterirdische Informationszentrum informiert über die geologische Geschichte der Gegend...[weiterlesen]


© v.d.Meijden



No. 4 - Illimani

"Der Illimani ist eine Gemeinheit. Egal auf welcher der Dachterrassen in La Paz man auch sitzt, man hat ihn ständig vor Augen. Und was für ein Berg! Ein ganzes Massiv, ähnlich imosant wie der Kilimanjaro, thront er mit mehreren Gipfeln hoch über dem Altiplano. Wenn man dort ist, dann will man, ja MUSS man da rauf!

Ursprünglich planten wir am Tag nach dem P. Alpamayo zum Illimani aufzubrechen. Nach dem anstrengenden und langen Gipfeltag brauchte ich jedoch erst noch eine Pause und wir verschoben die ganze Aktion um einen Tag. Mit im Boot waren auch Methew und Cary aus England. Matthew hatte bereits zweimal den Huayna Potosi und auch den Sajama bestiegen. Wir sollten also eine schlagkräftige Truppe am höchsten Berg der königskordilliere sein..." [weiterlesen]


© v.d.Meijden







          TIPP: Death Road mit dem Mountain Bike

          Death Road? Todesstraße? Bestimmt nur wieder eine typische Masche, um Touristen
          anzulocken. Das war unser erster Gedanke, als wir die Mountainbiketour bei einem der vielen
          Anbieter von La Paz bis in den Urwald nach Coroico buchten. Doch was uns erwartete, war
          nicht nur ein aus Werbezwecken beschönigtes Erlebnis.

          Die Tagestour begann ganz harmlos. Am frühen Morgen wurden wir von mehreren Mini-
          bussen in unserem Hotel in La Paz abgeholt und bis zum "La Cumbre-Pass" auf ca. 4.650 m
          Höhe gefahren. Nach einer kurzen Einweisung und Informationen über die Sicherheits-
          bestimmungen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe war für diejenigen,
          die keine Angst vor Schnelligkeit haben und gerne etwas Gas geben wollten...[weiterlesen]


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Salar de Uyuni


Das gleißende Weiß zieht sich bis zum Horizont und weiter. Ohne Sonnenbrille ist es kaum möglich, in die Ferne zu sehen. Abertausende fünfeckige Salzwaben formen den Salar de Uyuni in Bolivien, den größten Salzsee der Welt. Er erstreckt sich über den gesamten Südwesten des Andenstaates bis hin zur chilenischen Grenze auf einer Höhe von 3.600 Metern. Entstanden ist die mehr als 10.000 Quadratkilometer umfassende Fläche, als der See Tauca über Jahrmillionen langsam austrocknete. Umrahmt ist die Ebene von einer kargen, windzerfressenen Landschaft, geformt aus Vulkanriesen, fauchenden Geysirbecken und farbenreichen Lagunen - surreal und fast ohne jegliches Leben.

Aber eben nur fast. Salzarbeiter und ihre Familien leben am Rande der Ebene ein einfaches, einsames Leben. Rund 10 Milliarden Tonnen Salz soll der Salar beherbergen, 25.000 davon bauen die Arbeiter jährlich ab. Doch inzwischen ist es nicht mehr das Salz, das den Salar zum größten Schatz Boliviens macht, sondern das Lithium. Benötigt für dei Herstellung von Batterien, Elektroautos, Laptops und Handys, ist es ein gefragter Rohstoff. Unter der sieben Meter dicken Salzkruste soll die Hälfte des Weltvorkommens lagern.. Ausländische Firmen stehen Schlange, um endlich mit dem Abbau beginnen zu können. Das würde Bolivien mit einem Schlag vom ärmsten zu einem der reichsten Staaten Südamerikas machen...[weiterlesen]


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          TIPP: Eisenbahnfriedhof


          Außerhalb der Stadt Uyuni gibt es einen Eisenbahnfriedhof. Hier hat man Zeit zwischen den
          Zügen, die einst zum Transport von Mineralien bis zum Pazifischen Ozean verwendet wurden,
          herumzustöbern. Damals war Uyuni ein wichtiger Distributionsort, doch in den 40er Jahren
          brach die Minenindustrie zusammen und hinterließ die Züge, die man heute auf diesem etwas
          anderen "Friedhof" sehen kann...[weiterlesen]




© v.d.Meijden









Laguna Colorada


Die Laguna Colorada (Rote Lagune) ist ein flacher Salzsee im Südwesten des Altiplanos von Bolivien, nahe der chilenischen Grenze gelegen. Ihre intensive Färbung wird durch rote Sedimente und spezielle Algenpigmente verursacht. In dem bolivianischen Nationalpark Andean Fauna National Reserve kann man ebenfalls eine breite Vielfalt an Flamingos vorfinden, insbesondere den James- oder Kurzschnabelflamingo, welcher sich meist auf Andenplateaus dieser Höhe aufhält...[weiterlesen]


© v.d.Meijden










          TIPP: Rückreise von Uyuni - La Paz - Cusco - Lima

          Uyuni - La Paz - Cusco

          Verkehrsmittel:     Bus
          Reisedauer:           24:00 Stunden
          Preis:                     ca. 40,00€
          Homepage:           [hier]

          Cusco- Lima

          Verkehrsmittel:     Bus
          Reisedauer:           20:00 Stunden
          Preis:                     ca. 58,00€
          Homepage:           [hier]











Zusammenfassung:


Diese Route ist nur anhand von Flugpreisen und Attraktivität der Städte und Umgebung erstellt. Es sind keine Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Eintrittspreise inklusive.
Es handelt sich bei allen Preisen um aktuelle Preise (Stand: 09.06.2015)

Gesamtstrecke:     3.300km (Einfachstrecke)
Gesamtpreis:        984,00€




* Der Gesamtpreis bezieht sich auf die oben angegebenen Preise. Es müssen vor Ort noch einige
   Verbindungen gebucht werden, die allerdings zum Zeitpunkt dieses Posts nicht über das Internet
   zu finden waren. Bei alle anderen angegebenen Preisen kann es zu Abweichungen kommen.









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